Die 9 wichtigsten Tipps und Tricks für Individualreisende auf Kuba

Anders als bei All-Inclusive Urlauben oder geführten Rundreisen durch Agenturen ist eine individuell organisierte Rundreise mit deutlich mehr Stress, Risiken und Gefahren verbunden.

Bei manchen Menschen stellen genau diese Faktoren ein absolutes No-Go dar.

Andere Menschen wiederum, die von der Abenteuerlust gefasst wurden, sehen Stress, Risiken und mögliche Gefahren als besonderen Reiz an.

Diese Umstände komplettieren die Reise.

“Erst das nicht abgesicherte Restrisiko unterscheidet das Abenteuer vom Familienausflug.” – Rüdiger Nehberg

Eine Individualreise mit nichts als dem Rucksack gilt auf Kuba als anspruchsvoll.

Im Folgenden möchte ich dir insgesamt 9 Tipps mit auf den Weg geben, auf die du auf Kuba achten solltest. Einige davon sind ausschließlich auf Kuba anwendbar, aber einige kannst du garantiert auch in anderen Ländern benutzen.

Aber nun genug der langen Worte. Lies dir die Tipps ganz genau durch.

 

Schaue immer so aus als hättest du jederzeit den vollen Durchblick

Kubaner sind hilfsbereit. Doch bei vielen Kubanern erfolgt die Hilfsbereitschaft nicht aus reinster Nächstenliebe, sondern mit dem Ziel einer Provision oder einer anderen Möglichkeit, um an dein Geld zu gelangen.

Irgendwann wird es auf deiner Reise ganz sicher passieren, dass du irgendwo stehst, die Lage checken und dich komplett neu orientieren musst oder einfach mal ein paar Minuten länger brauchst, weil du gerade total auf dem sprichwörtlichen “Schlauch” stehst. Reisen ist anstrengend. Nicht nur körperlich, sondern auch mental. Es ist völlig normal, dass es kürzere und längere Augenblicke gibt, in denen du nicht den Durchblick hast.

Allerdings darf der Kubaner deine Unsicherheit niemals bemerken. Niemals. Wenn du auch nur eine Sekunde herumstehst und mit fragendem Blick umherschaust, wird in Windeseile ein Kubaner vor dir stehen, der dir weiterhelfen möchte. Nicht deshalb, weil er dir wirklich helfen möchte, sondern um Geld oder anderweitige Geschenke von dir zu bekommen.

Dementsprechend ist es deine Aufgabe, zu jeder Zeit selbstbewusst und selbstsicher zu wirken. Auch dann, wenn du tief im Inneren überhaupt keinen Plan hast. Auch dann, wenn dir jegliche Orientierung fehlt.

Tipp: Ignoriere den aufdringlichen Kubaner, setz dich gemütlich auf eine nahegelegene Sitzbank und lies ein Buch oder vielleicht hast du etwas zu essen dabei. Sobald der Kubaner merkt, dass es bei dir kein Geld zu holen gibt, wird er verschwinden.

 

Gehe immer alleine zum Ziel

Manchmal wirst du selbst bei bester Vorbereitung und nach intensivem Nachdenken nicht die passende Lösung finden. Das kann vorkommen. Solltest du fremde Hilfe benötigen, dann frage nicht denjenigen, der dir am nächsten steht, sondern geh ein paar Meter und suche eine Bar, ein Restaurant oder auch einen Kiosk. Stell den jeweiligen Mitarbeitern deine Frage und du wirst in der Regel eine gescheite Antwort ohne finanziellen Hintergrund bekommen.

Bist du weiterhin auf die Hilfe derer angewiesen, die sich als “Hilfsbereite” auf den Straßen tummeln, dann sorge dafür, dass du alleine weitergehst und die Person dir nicht folgt.

Beispiel: Du suchst eine Casa Particulare und du bist dir nicht sicher, wo genau du eine vernünftige Casa findest. Insbesondere zu Beginn deiner Reise wird dir die nötige Erfahrung fehlen, um Wege und Mittel zu finden, eigenständig eine gescheite Casa zu erreichen. Für den Fall, dass du daraufhin einen einheimischen Passanten fragst, darf er dir auf keinen Fall folgen. Für die Empfehlung einer Casa bekommt der Passant pro Nacht 5 CUC Provision, die allein du bezahlen musst. Der ursprüngliche Preis der Casa-Vermieter von beispielsweise 20 CUC pro Nacht wird dabei automatisch auf 25 CUC pro Nacht erhöht. Blöd, oder?

No moneda. No presents. Voy solo.” bedeutet übersetzt so viel wie “Ich gehe alleine weiter. Sie bekommen weder Geld noch Geschenke von mir.

Mit ernstem Blick und dieser Aussage wird in der Regel jeder Kubaner verstehen, was du meinst und dich in Ruhe lassen. Angeblich soll auch “Pirate!” funktionieren, was übersetzt “Verpiss dich!” bedeutet, doch diese beleidigende Form der Verscheuchung habe ich nie benötigt.

 

Rum ist günstiger als Bier

Hauptbestandteil von Rum ist Zuckerrohr und Zuckerrohrplantagen wirst du bei deiner Reise durch Kuba in Hülle und Fülle entdecken. Neben Brasilien, Australien und Thailand zählt Kuba zu den größten Zuckerexporteuren weltweit.

Zucker, Zucker, Zucker.

Zucker überall. Nicht verwunderlich, dass Rum dadurch recht günstig verkauft werden kann. Die wohl bekanntesten Marken Kubas sind Havanna Club und Ron Santiago de Cuba.

Beispiel: Eine 0,7-Liter-Flasche Havanna Club Anejo Blanco (40% Alc.) ist in nahezu jedem Straßenkiosk erhältlich und kostet 3,90 CUC (Vergleich Deutschland: 13,95 EUR). Eine 0,35-Liter-Dose “Bucanero”-Bier (5,4% Alc.) kostet zwischen 1,00 und 2,00 CUC.

(Alle Preise, Stand: Januar 2015)

 

Moneda Nacional gehören in jedes Portemonnaie

Wenn du den Reiseguide von Kuba bereits gelesen hast, dann weißt du, dass auf Kuba zwei Währungen existieren: Der CUP und der CUC.

Der kubanische Peso (CUP) ist das typische Geld der Einheimischen und der CUC – der Peso Convertible – ist das Geld der Touristen. Viele Pauschaltouristen wissen übrigens nicht, dass es zwei Währungen gibt.

Ein Individualtourist, der auf sein Budget achtet, wird lernen, mit beiden Währungen umzugehen.

Auch die Kubaner haben Hunger und Durst. Auch die Kubaner müssen von A nach B kommen, um Freunde und Verwandte zu besuchen oder schlicht und ergreifend ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Wenn du als Individualtourist durchs Land ziehst und Abstand vom typischen Pauschaltouristen gewinnen möchtest, dann ist es ratsam, einige der Eigenschaften der Kubaner zu übernehmen und sich diese Eigenschaften zu eigen zu machen. Dazu gehört nicht nur die Währung, sondern insbesondere das, was mit dieser Währung ermöglicht wird.

 

Halte Ausschau nach Peso-Restaurants und privaten Familien-Kiosks

Ein kubanisches Brötchen – leicht süßlich – erinnert uns Deutsche eher an ein weiches Milchbrötchen und kostet für einen Touristen 1 CUC. Diese Brötchen werden an diversen, teilweise unscheinbaren und nicht selten sogar unappetitlich erscheinenden Kiosks verkauft – und zwar für 1 CUP. Bei einem Wechselkurs von 1:24 entspricht dies etwas mehr als 0,04 CUC.

Mal zum Vergleich: Wo würdest du deine Brötchen kaufen? In einem Supermarkt, in denen die Brötchen einen Euro kosten oder bei einem Tante-Emma-Laden, in dem genau dieselben Brötchen für 4 Cent angeboten werden?

Dieser Tipp für Lebensmittel gilt nicht nur für Brötchen, sondern auch für Früchte, Pizzen, Softdrinks und vielen anderen Nahrungsmitteln.

 

Warte auf Busse der Einheimischen

Ähnlich wie mit den Kiosks der Einheimischen verhält es sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Einheimischen.

Für die Touristen vorgesehen sind die Busse von Transtur und Viazul. Beide sind regelmäßig völlig überfüllt. Mit dem Transtur sind wir nicht ein einziges Mal gefahren und beim Viazul bedarf es teilweise einer zweitägigen Reservierung, um einen Platz zu bekommen. Dieser Umstand setzt zumindest eine gewisse Planung voraus und vermindert die Flexibilität. Für einen wie mich, der innerhalb weniger Stunden durch neue Ideen gerne jegliche Pläne über den Haufen wirft und spontan etwas anderes vorhat, eher weniger geeignet.

Besser die Busse der Einheimischen. Die Busse, die meist völlig ramponiert und verglichen mit dem deutschen TÜV absolut unzulässig daherkommen, fahren mehrmals am Tag zum nächstgelegenen Ort. Sie sind in der Regel zwar ebenfalls überfüllt, was aber nicht schlimm ist, weil es sowieso kaum Sitzplätze gibt und jeder Reisende sich somit eng an eng an den nächsten Stehplatznachbarn quetscht.

Aber sie sind vor allem eines: günstig!

Beispiel: Für eine Strecke von über 50 Kilometer werden in der Regel 2 CUP bezahlt. Entspricht 0,08 CUC.

Noch einmal der Vergleich: Pauschaltouristen zahlen 5 CUC für eine Taxifahrt von knapp 3 Kilometern; bei einem Wechselkurs von 1:24 umgerechnet 120 CUP.

Die Gegenüberstellung:
2 CUP auf 50 Kilometern = 0,08 CUC
5 CUC auf 3 Kilometern hochgerechnet auf 50 Kilometer = 83,33 CUC

Ist dir etwas höherer Komfort mehr als 83 CUC wert? Mal ehrlich …

 

Akzeptiere niemals das erste Angebot

Er – der Pauschaltourist – fragt nach dem Preis. Der Verkäufer nennt ihm den Preis.

Der typische Pauschaltourist wird diesem Preis ohne zu zögern zustimmen und den Preis bezahlen.

Du nicht.

Du fragst nach dem Preis. Der Verkäufer nennt dir den Preis. Du nennst dem Verkäufer deine Preisvorstellung. (Deine Preisvorstellung liegt natürlich unterhalb des Preises, den du bezahlen möchtest.)

Die Verhandlung beginnt. Je nach Verhandlungsgeschick liegt der Endpreis oberhalb oder unterhalb des Preises, den du ursprünglich bezahlen wolltest.

 

Glaube nicht alles, was dir erzählt wird

Unabhängig davon, ob du gezielt auf der Suche nach Hilfe bist oder von einem Kubaner unfreiwillig angesprochen wirst, solltest du jeden Vorschlag und jede Antwort kritisch hinterfragen. Dabei ist es egal, ob die Antwort plausibel klingt oder nicht.

Eine gesunde Skepsis bringt dich weiter voran und wird dein Portemonnaie schonen.

Das mag eine Restaurantempfehlung sein, die du unbedingt besuchen solltest. Nicht deshalb, weil es dort besonders gut schmeckt, sondern weil der Vater von dem Freund seiner Tochter dort arbeitet.

Das mag eine Casa Particulare sein, in dem du auf jeden Fall ein paar Tage wohnen solltest. Nicht deshalb, weil dort die Einrichtung unglaublich schön ist oder der Preis einfach unschlagbar wäre, sondern weil die Mutter des Cousins eines alten Schulkumpels diese Casa vermietet.

Achja, die Casa ist übrigens die einzige freie Casa in dieser Stadt. Alle anderen seien ausgebucht.

Ist klar …

Lass dich von diesen und vielen anderen Lügengeschichten, die dir auf Kuba regelmäßig aufgetischt werden, nicht beeindrucken. Nimm die dir erbrachten Antworten, Tipps und Ratschläge dankend an und begib dich auf die Suche nach weiteren Ratschlägen. Vergleiche diese Ratschläge und schon bald wirst du eine gute Übersicht entwickeln. Schließlich wirst du merken, dass sehr viele Ratschläge nur eine trügerische Masche sind, um dir das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Wenn du nicht alleine unterwegs bist, hast du am Abend ein sehr interessantes Gesprächsthema, in dem ihr jegliche Täuschungsversuche Revue passieren lassen könnt.

 

Starke Nerven sind das A und O

Dieser Tipp gilt nicht speziell für Kuba – aber auch für Kuba. Jeder Individualtourist braucht starke Nerven, um in vielen schwierigen Situationen stets einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtige Entscheidung zu treffen.

Dies soll allerdings niemanden abschrecken, der keine starken Nerven hat oder sich leicht reizen lässt.

Die gute Nachricht: Du kannst deine Nerven trainieren.

Es hilft bereits, wenn du dich im Vorfeld, zum Beispiel noch daheim oder spätestens auf dem Flug mental darauf einstellst, dass in nächster Zeit viele Dinge geschehen werden, die du nicht eingeplant hast und mit denen du nicht zufrieden bist.

Jedes Mal, wenn du in eine dieser Situationen gelangst, hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du regst dich total auf, weil alles schei … ähm … schade ist.
  2. Du versuchst, mit dieser Situation umzugehen und das Beste daraus zu machen, weil du weißt, dass du es jetzt sowieso nicht ändern kannst.

Ich empfehle Möglichkeit Nummer 2.

Zugegebenermaßen wird es Situationen geben, in denen das nicht leicht ist. Manchmal muss man(n) sich auch einfach mal Luft machen.

Doch sich ständig über alle möglichen Dinge aufzuregen, hat wenig Sinn.

Und ich verspreche dir: Wenn du deine Nerven nicht im Griff hast und dich jedes kleine Problem bereits erdrückt, dann wirst du auf deiner Reise wenig Spaß haben und sie wird garantiert nicht besonders positiv in Erinnerung bleiben.

Probleme sind normal. Es wird sie immer geben. Erst recht, wenn du als Fremder in einem anderen Land unterwegs bist.

Bereite dich mental drauf vor, dass Probleme immer wieder auftauchen, und entwickle nach und nach eine Denkweise, mit der du mit Problemen umzugehen weißt und Lösungen für sie findest.

 

Fazit:

Eine Individualreise mit dem Rucksack gilt auf Kuba als anspruchsvoll.

Insbesondere dann, wenn bei der gesamten Reise auf das Budget geachtet wird.

Doch der hohe Anspruch stellt den besonderen Reiz dar und macht das Abenteuer aus.

Einige der oben aufgezeigten Tipps und Tricks haben nicht nur auf Kuba Bestand, sondern auch bei Rundreisen in anderen Ländern.

Wenn du diese Tipps verinnerlichst, wirst du deine Rundreise angenehmer gestalten können.

Viel Spaß bei deinem Abenteuer!

 

Hast du Fragen oder Anmerkungen? Dann hinterlasse sofort einen Kommentar.

12 Comments Die 9 wichtigsten Tipps und Tricks für Individualreisende auf Kuba

  1. Sina 14. Oktober 2015 at 10:21

    Hey Tobi,

    wir, mein freund und ich, planen gerade unsere Rucksack-Rundreise durch Kuba, welche nächstes Jahr im März stattfinden soll… also was heißt planen… ich bin mitten im Spanisch lernen (was ich allerdings schon vor dem Reiseziel begonnen habe), und Urlaub im Geschäft beantragen etc.
    Alles andere lassen wir auf uns zu kommen.
    Ich muss dazu sagen, dass das unsere erste große Rucksack-Tour ist…wir sind vorher nur hin und wieder mal mit dem Rucksack unterwegs gewesen aber noch nie, wie jetzt, 4 Wochen! 🙂

    allerdings habe ich noch 2 Fragen an dich, die mir auch noch in keinem Forum beabtwortet wurden…

    1.ich denke, mein Spanisch wird bis März nicht perfekt sein und auch nicht so, dass ich den Dialekt der Kubaner gleich verstehen werde… glaubst du, man kommt auch ohne Spanisch zurecht (mit Englisch und Deutsch?)
    2.Sicherheit. Da wir nicht in ein Hotel wollen, bevorzugen wir die „Casas“ auf Kuba. Wie läuft es dort mit dem Gepäck ab? Ich reise an – stelle mein Gepäck ins Zimmer- und gehe auf Tour? Ich habe nämlich gesehen, dass nicht alle Privatunterkünfte einen Safe haben.. und immerhin hat man im Rucksack seine ganze Ausrüstung..

    ich danke dir schon jetzt für deine Antwort & Hilfe!!!!

    beste Grüße
    Sina

    Reply
    1. Tobi 14. Oktober 2015 at 11:59

      Hi Sina,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Und deine Fragen beantworte ich dir natürlich gerne.

      Zu deiner ersten Frage kann ich ganz klar sagen, dass dein Spanisch bei Weitem nicht pefekt sein muss. Einige Kubaner sprechen Deutsch, und die allermeisten sind der englischen Sprache mächtig. Erst recht die, die irgendetwas mit Touristen zu tun haben. Ein vernünftiges Englisch ist demnach absolut in Ordnung. Und wenn du dazu noch die grundlegenden Begriffe, wie z. B. Guten Tag, Danke, Bitte, Entschuldigung und dazu noch die Zahlen von 1 bis 100 auf Spanisch beherrschst, kann dir überhaupt nichts passieren.

      Zu deiner zweiten Frage: Grundsätzlich wollen die Casa-Vermieter bzw. Casa-Besitzer euer Geld. Einerseits, um selbst davon leben zu können, und andererseits, um die hohen Abgaben an den Staat zu decken. Stell dir vor, ein Casa-Besitzer würde seine Touristen ausrauben: Sein Ruf wäre beschädigt und auf zukünftige Einnahmen wird er höchstwahrscheinlich verzichten müssen. Allein deswegen ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass ihr in einer Casa ausgeraubt werdet.
      Natürlich gibt es keine Garantie und ich kann euch keine Garantie dafür geben, denn ein paar schwarze Schafe gibt es überall, aber im Großen und Ganzen sind die Casas sehr sicher. Ich selbst habe diesbezüglich bisher nichts Negatves gehört.

      Bei einer Rucksackreise durch Kuba sind Sprache und die Kriminalität keine Herausforderung. Die meisten sprechen Englisch und Kuba gilt nicht als kriminell.

      Wenn ihr euch vorbereiten möchtet, dass lest euch am besten den Reiseguide und die Tipps von mir durch. Wenn ihr das verinnerlicht, seid ihr bestens vorbereitet und bereit für eure eigenen Erfahrungen.

      Hier nochmal die Links:
      http://treat-of-freedom.de/reiseguide-kuba/
      http://treat-of-freedom.de/kuba-insider-tipps/

      Und nun wünsche ich euch noch eine schöne Reise. 🙂

      Liebe Grüße,
      Tobi

      Reply
  2. Sina 15. Oktober 2015 at 13:29

    vielen lieben Dank für deine schnelle und ausführliche Hilfe 🙂

    Reply
    1. Tobi 3. Januar 2017 at 12:30

      Immer gerne 😉

      Reply
  3. Chris 21. Juli 2016 at 21:05

    Hi Tobi, bist Du auch mal mit den Lastwagen (camiónes) zwischen den Orten gefahren? Irgendwelche Erfahrungen dazu wären toll! Danke!

    Reply
    1. Tobi 22. Juli 2016 at 12:44

      Hi Chris, vielen Dank für deinen Kommentar.
      Leider sind wir mit den meist recht überfüllten Camiónes nicht mitgefahren, dementsprechend kann ich hierzu keine Erfahrungswerte weitergeben.

      Wer Low-Budget unterwegs ist, dem kann ich aber empfehlen, das Trampen zu versuchen. Insbesondere auf den Hauptstraßen pendeln des Öfteren „normale“ Lastwagen zur nächsten Arbeits- bzw. Baustelle, die für ein gewisses Kleingeld gerne anhalten. Ansosten empfehle ich, nach Bussen der Einheimischen Ausschau zu halten. Für ein paar CUP (nicht CUC) gelangt man easy von einem Ort zu nächsten. Diese Busse sind zwar ebenfalls meist überfüllt und selbstverständlich ohne Klimaanlage, aber dafür nahezu gratis.

      Liebe Grüße,
      Tobi

      Reply
      1. Paul 31. Dezember 2016 at 20:44

        Hi Tobi,

        ich war gerade 3 Wochen mit dem Rucksack durch Kuba unterwegs. Lese jetzt im nachhinein deine Tipps und kann sie so unterstreichen. Meine Erfahrungen mit Englisch sind aber sehr konträr. Englisch hat fast niemand gesprochen. Wenn man doch mal auf Englisch oder sogar Deutsch angesprochen haben war das (bis auf sehr wenige Ausnahmen) jemand, der an dein Geld wollte. Ich würde jedem Kubareisendem empfehlen ein paar Wochen vorher Spanisch zu lernen. Die Babel App hat mich recht schnell auf A1 Niveau gebracht, ohne welches man im Hinterland nicht unterwegs sein sollte.

        Hinzufügen würde ich:
        Taxis meiden und kein schlechtes Gewissen haben unfreundlich zu den Taxifahrern zu sein. Für jene ist man eh nur ein wandelndes Geldbündel. Anfangs sagt man zwar noch „No es necesario“ oder „Quiero caminar“, aber irgendwann wackelt man höchstens noch mit dem Zeigefinger um zu signalisieren, dass man keine Lust auf Taxis hat.

        Für das Busfahren eine Pesomünze bereitliegen haben. Gar nicht nachfragen, was es kostet und ihm den Peso (CUP) direkt geben. Er wird dir schon sagen, wenn das zuwenig ist. Und wenn das zu hoch ist keine Scheu haben auszusteigen. Die Busse (Guaguas) fahren aber nicht über Regionsgrenzen.

        Lange Strecken in den Camiones fahren. Die fahren meistens bei den Transtur Terminals. Mit den Transtur darf man offiziell als nicht Kubaner eh nicht fahren und inkl. Bestechung des Fahrers meist zu teuer. 100km im Camione kosten meist nicht mehr als 10 Pesos, als Orientierung.

        No me molestas, por favor. Merk dir diesen Satz.

        Als Frau würde ich eher ungern allein auf Kuba unterwegs sein. Wenn wir unsere Begleiterinnen mal alleine gelassen haben, wurde es für die meist recht unangenehm.

        IMMER misstrauisch sein. Die Kubaner, die sich darauf spezialisiert haben an das Geld der Touris zu kommen machen das so geschickt, dass du es vermutlich nichtmal merkst, bis du Abends im Bett liegst und darüber nachdenkst, dass du gerade in dem empfohlenen Restaurant für 2CUC gegessen hast, was dir günstig erscheint, du aber sonst nie mehr als 20-30 Pesos nacionales für ein Hauptgericht ausgeben musst.

        1-2 Cuc ins Hauptfach, der des Portemonaies, der Rest wird versteckt. Und sonst nur CUP sichtbar haben.

        Je weiter man sich von touristischen Gebieten entfernt, desto schöner wird es aber und desto netter werden die Leute.

        Reply
        1. Tobi 3. Januar 2017 at 12:32

          Hi Paul,
          vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar!

          Hier sind definitiv ein paar super Tipps dabei, die ich in dieser Ausführlichkeit noch nicht angesprochen habe. Viele vielen Dank dafür!

          Liebe Grüße,
          Tobi

          Reply
  4. Nastya Wiebe 22. November 2016 at 11:24

    Hallo 🙂
    Toller Blog und sehr interessante Beiträge! Ich fliege Ende Dezember für 3 Wochen alleine nach Kuba, denkst du man lernt dort viele Leute kennen? Und hast du erlebt,dass Frauen auch alleine unterwegs waren?

    Reply
    1. Tobi 23. November 2016 at 20:43

      Hi Nastya,
      yeah, toller Kommentar! Vielen Dank dafür!
      Ja klar, wenn du aufgeschlossen gegenüber Neuem bist, wirst du viele Menschen in Kuba kennenlernen – sowohl Einheimische als aus andere Reisende. Ob in den Bussen, in den Casas Particulares oder an typischen Sehenswürdigkeiten, überall hast du die Möglichkeiten, neue Menschen zu treffen und in Kontakt zu treten.
      Sofern ich mich erinnere, habe ich auf Kuba allerdings keine weiblichen Reisenden alleine angetroffen. Die meisten tun sich da mit anderen Alleinreisenden zusammen oder schließen sich einer Gruppe an.

      Liebe Grüße,
      Tobi

      Reply
  5. Steffen 30. Januar 2017 at 23:17

    Hallo Tobi,
    vielen Dank für deinem tollen Bericht. Wir haben eine ziemlich ähnliche Reise vor uns. Wir wollen den kompletten März auf Kuba verbringen. 🙂

    Trotz deinem vielen Tipps haben wir noch zwei Fragen:
    – Normalerweise reisen wir immer mit Rucksack und Scooter. Denkst du das ist auch auf Kuba möglich? Wir haben schon viel über schlechte Strassen und co gelesen. Aber das wäre ja kein Problem. Wie sieht es aber mit Sicherheit und Diebstahl aus?
    Auserdem schreiben viele, dass man mit den Scootern die Stadt nicht verlassen darf/sollte usw. ist da was dran?

    -Du hast immer wieder durch CUP gespart. Wie kommt man denn an die Währung? Der ATM wird ja CUC ausspucken..

    Vielen Dank schonmal,
    Steffen und Irene

    Reply
    1. Tobi 1. Februar 2017 at 12:27

      Hi Steffen,
      hi Irene,

      vielen Dank für euer Feedback!

      Die erste Frage kann ich ganz leicht beantworten: Die CUP bekommst du von den Einheimischen, d.h. im Normalfall in den Casa Particulares. Jeder einheimische Kubaner ist völlig scharf auf deine CUC und wird somit gerne tauschen. Lass dich dabei aber nicht übers Ohr hauen und informiere dich im Vorfeld über den aktuellen Wechselkurs.

      Das mit den Scootern kann ich allerdings nicht mit 100 %iger Gewissheit sagen. Ich selbst bin auf Kuba nicht mit einem Scooter gefahren. Tatsächlich waren im Januar 2015 die Straßen sehr sehr schlecht. Schlecht bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass die Straßen unbefahrbar sind. Insbesondere auf zwei Rädern kann man den Schlaglöchern ja recht einfach ausweichen.

      Ich persönlich habe mich auf Kuba nicht unsicher gefühlt. Allerdings sind die Kubaner sehr aufdringlich, um an dein Geld zu gelangen. Ein gesunder Menschenverstand, nachts nicht die dunkelsten Orte aufzusuchen, sollte für einen Reisenden aber selbstverständlich sein.

      Ich hoffe, dass ich dir damit weiterhelfen konnte.

      Liebe Grüße,
      Tobi

      Reply

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