Kuba Rundreise Teil 4 – Minimalistisch, vielfältig, aufregend

Allzu lange verweilen kann ich auf dem Gipfel des Pico Turquino leider nicht. Weitere fünf Kilometer zurück zum Basiscamp stehen auf dem Programm. Und wie es zu erwarten war, wird all das, was auf dem Hinweg beinahe erleichternd bergabwärts führte, auf dem Rückweg bergauf zur abermals erschöpfenden Aufgabe.

Unter dem Strich ist der Rückweg aber deutlich einfacher. Eine knappe Stunde müssen mein Guide und ich im Dunkeln wandern, bis wir schließlich das Basiscamp erreichen. Zwar anstrengend, da nur der kleine Lichtkreis meiner Stirnlampe den weiteren Weg kennzeichnet, aber wiederum ein Vorteil, da ich mich trotz nachlassender Motivation extrem konzentrieren muss, um nicht zu stolpern oder gar eine Verletzung durch versehentliches Umknicken beim Abstieg zu riskieren.

Am Basiscamp angekommen geht es direkt nach dem Abendessen frühzeitig und völlig ausgepowert ab ins Bett.

Um 06:00 Uhr morgens klingelt der Wecker. Wir wollen die kühleren Temperaturen der aufgehenden Sonne nutzen, um die letzten acht Kilometer zurück nach Alto del Naranjo anzutreten und somit noch vor der Mittagshitze den ursprünglichen Ausgangspunkt zu erreichen.

Janina hat durch den vorherigen, ruhigen Nachmittag genügend Kraft sammeln können, um nun die letzte Etappe des ständig auf- und abwärts führenden Wanderweges zu meistern. Sehr gut. Ich hingegen habe an den Auswirkungen vom Vortag ordentlich zu nagen und verbrauche ungewöhnlich viel Trinkwasser.

Aber ich sage mir innerlich selbst: „Weiter. Immer weiter.

Kuba Rundreise - Sierra Maestra - Ausblick

 

Noch vor der Mittagshitze erreichen wir Alto del Naranjo, werden pünktlich vom Jeep abgeholt und kommen gegen 15:00 Uhr erneut in Bayamo an. In Bayamo hat sich allerdings nichts verändert. Die Einkaufsläden haben weiterhin kein Trinkwasser und die Pizzeria, in der wir Trinkwasser kaufen, hat weiterhin kein Teig für die Zubereitung ihrer Pizzen auf Lager. Verrückte Stadt. Aber irgendwie witzig.

Weniger witzig ist allerdings die Erkenntnis, dass sich unser Budget langsam dem Ende neigt. Wir haben nicht einmal mehr ein Viertel unseres Budgets übrig und wir sind gerade einmal am 20. Tag. Dementsprechend stehen uns die restlichen 10 Tage mit knapp 250,00 Euro pro Person bevor. Und wir befinden uns am anderen Ende der Insel etwa 750 Kilometer von unserem Flughafen entfernt.

So ein Mist.

Was haben wir falsch gemacht? Waren wir nicht sparsam genug?

Nagut, die Tour zum Pico Turquino war deutlich teurer als wir für eine Wanderung in der Natur und die Erklimmung eines Berggipfels erwartet haben. Aber wir haben uns doch sonst nichts gegönnt. Keine Partys, kein Nachtleben, kein Salsa – nichts.

Wie kann es sein, dass wir trotz alledem nur noch so wenig Geld übrig haben?

Lange grübeln wir, wie viel Geld wir benötigen, wenn wir genauso weiterreisen wie zuvor. Wie viel Geld benötigen wir, wenn wir nichts verändern?

Reicht nicht. Nichtmal ansatzweise. Selbst ohne besondere Touren benötigen wir mehr Geld als uns zur Verfügung steht.

Ist die vorzeitige Abreise eine Option? Macht es tatsächlich Sinn, den Flug umzubuchen und früher nach Hause zu fliegen? So sparen wir jegliche Fahrten von A nach B, so sparen wir weitere Casas, so sparen wir einfach den kompletten weiteren Aufenthalt. Und eine Umbuchung wäre mit dem restlichen Budget locker noch drin.

Haben wir uns denn so krass verkalkuliert? Zweifel macht sich breit.

Ist Kuba wirklich so teuer? Steht bei all der wunderschönen und faszinierenden Natur denn wirklich das nötige Geld im Vordergrund?

Nein. Das darf einfach nicht sein. So oft habe ich anderen Menschen erzählt, dass Urlaub nicht teuer sein muss. “Bedürfnisse runterschrauben und gut.” Genau das habe ich immer erzählt. “Vergiss die Reiseprospekte und setze dich ins Flugzeug.

Und jetzt stecken meine Begleitung und ich auf Kuba fest, weil uns das Geld fehlt? Das ist doch absurd.

Wenn das der Fall wäre, dann würde ich mich selbst belügen. All meine Überzeugungen wären zunichtegemacht.

Nein, das darf einfach nicht sein. Und das wird auch nicht so sein. Dafür werde ich Sorge tragen.

Unser Geld wird knapp, doch dafür werden wir eine Lösung finden.

Wir werden nicht vorzeitig nach Hause fliegen. Wir werden unsere Reise nicht abbrechen. Und das Wichtigste. Wir werden auch in den letzten 10 Tagen noch jede Menge Spaß haben.

Keine weiteren Fehler. Keine weiteren Probleme mit Abzockerei. Keine weiteren Umstände, die herausgeschmissenes Geld nach sich ziehen.

Nach 20 Tagen sind wir schließlich keine Rookies mehr, die hier blind durch Kuba latschen und sich von irgendeinem schlitzohrigen Kubaner übers Ohr hauen lassen.

Die Landkarte wird studiert. “Wohin können wir fahren, um unsere Rundreise weiterhin fortzusetzen, dabei möglichst viel Geld einzusparen und dennoch eine Menge Spaß zu haben?

Wir entscheiden uns dafür, erst einmal Richtung Westen zu gelangen, um möglichst nah nach Havanna zurückzukehren – denn schließlich endet unsere Reise in Havanna. Welche besonderen Orte und interessanten Sehenswürdigkeiten sind denn dort?

 

Bescheidenheit in der Touristenhochburg

Nein, nicht nach Varadero. Wir wollen das echte Kuba kennenlernen.

Dies waren die Worte vor unserer Reise. Doch nun sitzen wir im Bus in eben diese Stadt Kubas, die gleichzeitig für Pauschaltouristen die unumstrittene Nummer 1 darstellt, wenn es darum geht, den Urlaub bei sommerlichen Temperaturen und einem gemütlichen Cocktail am paradiesischen Karibikstrand zu verbringen.

Ja klar, wir haben kaum noch Geld und fahren in die teuerste Gegend der Insel. Is’ ja logisch …

Auf der Halbinsel angekommen, begeben wir uns erst einmal auf die Suche nach einer günstigen Casa Particulare. Obwohl Varadero überwiegend von Hotelschläfern besucht wird, lassen sich hier doch außergewöhnlich viele Familien finden, die Touristen bei sich zu Hause aufnehmen. Doch genauso überrascht, dass es so viele Casas gibt, sind wir verwundert, dass noch so viele Casas frei sind. Ironischerweise bestehen jene Hausbesitzer in Varadero darauf, den typisch erhöhten Preis der Touristenhochburg auch Individualreisenden aufzudrücken. Tagelang leerstehende Zimmer werden dabei wohl gerne in Kauf genommen.

Obelix hätte wahrscheinlich gesagt: „Die spinnen, die Kubaner.

Nach einer anfänglich erfolglosen Suche lernen wir Johannes kennen. Ebenso Abenteurer wie wir, mindestens genauso freiheitsliebend und ebenfalls auf der Suche nach einer günstigen Casa. Na das passt ja. Und so ziehen wir gemeinsam durch die Straßen von Haus zu Haus, um zu dritt fündig zu werden.

Knapp zwei Stunden folgen wir den Straßen weiter stadtauswärts und teilen unsere bisherigen Erlebnisse und Eindrücke von Kuba. Doch die lange Suche hat sich gelohnt: eine Casa, ein Zimmer, drei Personen, zwei Nächte, 20 CUC pro Nacht. Das macht pro Person nicht einmal 7 CUC für eine Nacht. Genial.

Und es geht weiter: Honigpizza mit Zwiebeln für 3 CUC zum Abendessen und ‘ne Flasche Rum für 1,95 CUC für einen chilligen Abend beim gemeinsamen Austausch weiterer Abenteuer.

Bislang geht der Plan also auf. Mit wenig Geld trotzdem in der mehr als überteuerten Touristenhochburg namens Varadero klarkommen. Funktioniert bestens.

Zum Vergleich: Unwissende Pauschaltouristen bezahlen in Varadero mindestens 5 CUC für eine Taxifahrt von nicht einmal 3 Kilometern und 2,50 CUC für eine kleine Dose Bier.

Leider können wir es uns nicht verkneifen, den ein oder anderen Pauschaltouristen zu verar… ähm … zu veräppeln, weil sie viel zu viel bei ihrer Reise bezahlen. Manche wissen nicht einmal, dass es auf Kuba zwei Währungen gibt. Echt erstaunlich.

Kuba Rundreise - Varadero - Haus am Strand

Kuba Rundreise - Varadero - Haus am Strand bei SonnenuntergangKuba Rundreise - Varadero - Sonnenuntergang - 02Kuba Rundreise - Varadero - Sonnenuntergang

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Nach zwei wundervollen Tagen in Varadero und unserem Abschied von Johannes brechen Janina und ich zu zweit auf in die nächste Stadt. Angeblich soll Matanzas einen Besuch wert sein. Nagut, liegt ja auf dem Weg und da wir jederzeit mit einem Auge auf unser Budget achten müssen, haben wir keine besondere Wahl.

Hey, besuch das Castillo. Geh ins Museum und ins Theater. Erkunde das Venedig Kubas.

Aha.

Große Worte und nichts dahinter. In Wahrheit ist Matanzas eine Stadt, die einerseits nicht besuchenswert ist und andererseits sehr wahrscheinlich im Vergleich zur Kuba Rundreise - Matanzas - Müllberge an der KüsteNachbarstadt Varadero allenfalls die kleine Schwester darstellt. Heruntergekommene Straßen und Gebäude, zugemüllte Steinküste und eine seltsame Atmosphäre, die eher abschreckt als zum Aufenthalt einlädt.

Nein, hier möchten wir nicht bleiben. Wir möchten weiter ins nächste Dorf namens Jibacoa.

In Jibacoa gibt es nichts. Was wollt ihr da? Da ist es langweilig. Bleibt hier und genießt die Stadt.

Aha.

Jener Kubaner, der diese Sätze in gebrochenem Englisch zu uns sagt, hat eine erstaunliche Fähigkeit, mich zu motivieren.

Nichts – genau das, wonach wir suchen. Also auf nach Jibacoa.

 

Tiefenentspannung an einsamen Stränden

Nichts. Ein so hartes Wort. So absolut. Das Wort erzeugt im Kopf diverse Bilder einer Wüste oder einer Einöde. Ganz anders in Jibacoa.

In Jibacoa ist alles zu finden, was ein Individualreisender benötigt und doch ist alles anders als erwartet.

Eine Mischung aus teilweise unberührter Natur mit wunderschönen, einsamen Stränden und gleichzeitig riesigen Tourismusgebieten für Einheimische und Ausländer. Eine zugegebenermaßen etwas seltsame Mischung, aber in Jibacoa scheint es zu funktionieren, sofern für ein paar Tage vor allem das Relaxen oder auch das Wandern an Küsten- und Strandabschnitten favorisiert werden.

Kuba Rundreise - Jibacoa - Einsamer StrandKuba Rundreise - Jibacoa - Einsamer Strand - 02Kuba Rundreise - Jibacoa - Dschungel und NaturKuba Rundreise - Jibacoa - Traumstrand

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Zu finden sind in Jibacoa wenige Casa Particulares, Mittelklassehotels, All-Inclusive Hotelanlagen und zahlreiche Campingplätze. Die Campingplätze, die sogenannten Campismos, werden auf Kuba allerdings komplett anders definiert als in Deutschland. Wer Wiesen und Felder gesäumt mit Wohnwagen, Wohnmobil und/oder Zelten erwartet, befindet sich ganz gewaltig auf dem Holzweg.

Die kubanischen Campingplätze sind vereinfacht formuliert autarke Dörfer bestehend aus vielen kleinen und bunten Ferienhäuschen gespickt mit Restaurants, Einkaufsläden, Sportplätzen, Tanzfläche und Swimmingpool.

Aufgrund der preislichen “Rassentrennung” in CUP für die einheimischen Kubaner und CUC für die Touristen besteht für uns keine Notwendigkeit, ein Ferienhaus auf dem Campismo einer Casa vorzuziehen.

Tipp: In Jibacoa gibt es nur sehr wenige Casa Particulares. Nimm dir daher die Zeit, alle Casas nach Preis und Qualität abzuchecken. Auch dann, wenn dir gesagt wird, dass alle anderen Casas komplett belegt wären. Im Januar 2015 konnten wir vor allem im Preis gewaltige Unterschiede feststellen.

 

Strandwanderungen an den Playas del Este

Bislang scheint das knappe Restbudget doch noch zu reichen. Zumindest dann, wenn wir weiterhin minimalistisch leben, jederzeit Ausschau nach günstigen Peso-Lokalen halten und auf teure Tourenangebote verzichten.

Es ist also noch alles im Rahmen des Möglichen, sofern wir bereit sind, jegliche Formen des Luxus zu meiden. Dabei darf allerdings der Spaß nicht zu kurz kommen, denn schließlich soll auch das Ende der Kuba-Rundreise positiv in Erinnerung bleiben und nicht in irgendeiner Form zur Qual werden.

Ein Blick auf die Landkarte verrät, dass sich unweit von Jibacoa weitere Strände befinden, die wir auf unserem Weg zurück nach Havanna anpeilen können. Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Plan, die Atlantikküste im Norden Kubas zu erkunden und dabei eine Menge Geld einzusparen, sehr gut aufgegangen. Und da wir auf unserer Rundreise schon längst all unsere “Pflichtziele einer Kuba-Rundreise” besucht haben, sind wir mit der Wahl der weiteren Destinationen absolut flexibel. Es spricht also nichts dagegen, diesen Plan weiter zu verfolgen.

Nach drei Tagen verlassen wir unsere Casa Particulare in Jibacoa, marschieren knappe fünf Kilometer bis zur Hauptstraße Vía Blanca und warten auf eine Mitfahrgelegenheit – mal wieder. Entweder per Anhalter oder in einem Bus der Einheimischen.

Obwohl die Busse für die Einheimischen einigermaßen zuverlässig verkehren, lässt jedoch die Pünktlichkeit zu wünschen übrig. Einen festen Fahrplan gibt es ohnehin nicht und deshalb kann es passieren, Kuba Rundreise - Unterwegs im Bus der Einheimischendass das Warten auf einen dieser Busse weniger als 10 Minuten, aber genauso wahrscheinlich über eine Stunde dauern kann. Ein bisschen Glück und vor allem Geduld sind in jedem Fall notwendig.

Es ist leider schon nach 17:00 Uhr als wir endlich das kleine Dorf namens Guanabo an den Playas del Este erreichen. So bleibt uns nur eine gute Stunde, um vor Einbruch der Dunkelheit eine günstige Unterkunft zu finden.

Erneut: Leichter gesagt als getan.

Knappe drei Stunden tingeln wir durch die Straßen von Haus zu Haus und finden dabei nur wenige Casa Particulare, die entweder komplett belegt oder viel zu teuer sind, bis wir doch noch ein bescheidenes kleines Häuschen zum Übernachten finden.

Am nächsten Tag zeigt sich das Dorf Guanabo von seiner anderen Seite. Pauschalreisende besuchen diesen Ort nur selten, was zwar zu einer etwas langwierigen Casa-Suche führt, aber auch zur Folge hat, dass der Ort nur wenig touristisch beeinflusst wird und somit der CUP – also die einheimische Währung – in den Kiosks und anderen Einkaufsmöglichkeiten dominiert. Dementsprechend günstig ist unser Aufenthalt, den wir im Übrigen überwiegend mit einer sehr angenehmen Zeit mit Strandwanderungen verbringen.

Tipp: Der Strandabschnitt bei Guanabo ist nicht besonders schön. Umso schöner und dem typischen Bild der Karibikstrände entsprechend sind die Strandabschnitte westlich von Guanabo in Richtung Santa María del Mar.

Kuba Rundreise - Playas del Este - Traumhafte KaribikKuba Rundreise - Playas del Este - Strand bei GuanaboKuba Rundreise - Playas del Este - Strand bei Santa María del MarKuba Rundreise - Playas del Este - Strand bei Boca Ciega

 

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Ausklingen in Havanna

Nur noch zwei Tage. Langsam heißt es, Abschied zu nehmen. Abschied von der kubanischen Kultur. Abschied von einer faszinierenden Natur und traumhaften Stränden. Abschied nehmen von Temperaturen über 25°Celsius.

Obwohl noch zwei Tage vor uns liegen, überkommt uns bereits jetzt die Sehnsucht nach der Karibik und erste Anzeichen von Fernweh.

Kuba Rundreise La Habana Vieja - United Buddy Bears
Welch glücklicher Zufall:
Kurz vor unserer Abreise befindet sich die Ausstellung der United Buddy Bears ebenfalls in Havanna.

Irgendwie seltsam. Noch vor etwa einer Woche spielten wir mit dem Gedanken, vorzeitig abzureisen, weil das Budget nicht reicht. Nun haben wir in der letzten Woche noch minimalistischer gelebt als vorher schon, haben uns zusammengerauft, noch intensiver um Preise verhandelt und uns dreimal überlegt, ob und wofür wir Geld ausgeben.

Es ist also auch auf Kuba möglich, mit einem Reisebudget von maximal 1.000 Euro einen Monat klarzukommen.

Das Geld der Touristen ist bei den Einheimischen heiß begehrt und alles war insgesamt deutlich teurer als erwartet. Aber mit einem minimalistischen Grundsatz sowie ein paar Tipps und Tricks ist es möglich.

Viel verändert hat sich in Havanna nicht. Aber heute, einen knappen Monat nach Beginn unserer Reise, sind wir es, die sich verändert haben. Obwohl eine vollständige Erkundung Kubas wohl ein ganzes Leben dauern würde, so können wir dennoch von uns behaupten, dass wir auf unserer einmonatigen Tour eine Menge gelernt und durchgemacht haben und prägende Erfahrungen sammeln konnten.

Kuba Rundreise - La Habana Vieja - Sonnenuntergang am MalecónKuba Rundreise - La Habana Vieja - Castillo de Los Tres Reyes del MorroKuba Rundreise - Havanna - Der Malecón bei rauer SeeKuba Rundreise - La Habana Vieja - José Martí

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Ein Monat voll mit spannenden Erlebnissen.

Wie wir uns fühlen? Das ist schwer zu beschreiben.

Auf der einen Seite ist nach 30 Tagen auf Kuba eine gewisse Erschöpfung deutlich spürbar.

Körperlich, weil etliche Kilometer mit Gepäck hinter uns liegen und Schlafmangel auf Reisen ein treuer Begleiter ist, und geistig, weil ständiges Verhandeln, die Neuorientierung, das Kartenlesen, die Sprache und die fremde Kultur den Denkapparat in unseren Köpfen jederzeit beanspruchen. Ein paar Tage in der Heimat bei Freunden und der Familie sind daher gar nicht so verkehrt.

Auf der anderen Seite ist da tief im Inneren dieses seltsame Gefühl. Ich weiß, dass mir die eigenen vier Wände in ein paar Tagen wieder zu langweilig werden. Da packt mich wieder das Fernweh. Wo ich am liebsten direkt ausbrechen würde, um mich Hals über Kopf ins nächste Abenteuer zu stürzen.

Ja, die Gefühle beim Abschied unserer Kuba-Rundreise sind gemischt.

Aber die nächste Reise wird kommen. Das ist zumindest ein kleiner Trost. Ein paar interessante Ideen für weitere Touren habe ich schon.

Und manchmal … nein, ganz bestimmt … wird es eh wieder ganz anders kommen als erwartet.

 

 

 

 

 

 

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Alle Teile der Rundreise im Überblick:

 

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4 Comments Kuba Rundreise Teil 4 – Minimalistisch, vielfältig, aufregend

  1. Laura Krahe 30. August 2015 at 1:08

    Hey 🙂 dein Blog klingt echt cool! Kannst du mir sagen wie du die Tour auf den Pico Turquino organisiert hast oder woher du den Führer hattest? 😀

    Reply
    1. Tobi 4. September 2015 at 19:29

      Hi Laura,

      danke für das Kompliment. =)

      Die Tour auf den Pico Turquino haben wir direkt vor Ort in Bayamo in einem kleinen Reisebüro organisiert und bezahlt. Inklusive Transfer, Übernachtung und Reiseführer.

      Reply
  2. Amparo 19. September 2015 at 22:47

    Hi, I love this photos very much!! I cannot understand anything because I don´t understand a word of German, but I enjoyed it very much anyway

    Reply
    1. Tobi 22. September 2015 at 21:37

      Hi Amparo,
      thank you very much and I am glad that you like it!

      Reply

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