Die Vegane-Rohkost-Challenge – Bist du stark genug?

Die allermeisten Menschen möchten sich zwar gesund ernähren, wissen aber nicht, wie sie starten sollen. Der Einstieg in die gesunde, naturnahe Ernährung scheint derart schwer zu fallen, dass die grundsätzliche Motivation schnell verworfen wird, und anschließend doch wieder Fast Food, Fertiggerichte und andere mit Giftstoffen verseuchten Lebensmittel auf dem Teller landen.

Ich möchte dir helfen, damit der Einstieg gelingen kann.

Da eine Umgewöhnung meist mit körperlichen und geistigen Einbußen verbunden ist, bezeichne ich diese Umgewöhnung als Challenge – eine Herausforderung.

Denn gewiss, die ersten Tage, womöglich sogar die ersten zwei Wochen werden hart. Keine Schokolade, keine Süßigkeiten, keine Konserven und kein Fett (angeblich ein wichtiger Geschmacksträger).

Klingt abschreckend? Vielleicht. Nimm diese Situation aber als Training für deinen Geist bzw. als Training deiner Willenskraft. Diese Willenskraft wirst du auch in der Natur des Öfteren benötigen. Diese Challenge ist somit ebenfalls eine Vorbereitung auf die Natur.

 

Vorbereitung, bevor die Vegane-Rohkost-Challenge beginnt

1) Bereite deinen Geist auf die Challenge vor. Die innere Einstellung ist entscheidend. Bedenke immer, dass dies eine Challenge ist. Eventuell wird der hungrige Löwe in deinem Bauch nach Fleisch, Fisch und fettigen Kartoffelchips brüllen. Ebenso wird dir der kleine Mann in deinem Ohr ständig Lügengeschichten erzählen, dass du zu wenig gegessen hast. Sei stärker als der kleine Mann in deinem Ohr und der hungrige Löwe in deinem Bauch. Train your mind.

2) Finde einen Einkaufsladen in deiner Nähe, bei dem du günstiges Obst und Gemüse einkaufen kannst. Wenn dir genügend Geld zur Verfügung steht, dann kannst du gerne in Bio-Qualität einkaufen. Andernfalls genügt das “normale” Obst und Gemüse, denn auch ohne Bio-Qualität ist dies deutlich gesünder und besser für deinen Körper als tierische Produkte.

3) Kaufe Obst und Gemüse für ungefähr drei Tage. Schätze möglichst präzise ein, wie viel Nahrung du in drei Tagen verzehren wirst. Nicht zu wenig, damit du nicht nochmals einkaufen musst, und nicht zu viel, damit keine Lebensmittel verderben und weggeworfen werden. Nach diesen drei Tagen kannst du analysieren, wie viel Nahrung du tatsächlich benötigt hast, sodass du deinen Einkauf nach und nach optimieren kannst.

 

Eine mögliche Einkaufsliste könnte sein:

  • 3 Zitronen
  • 12 Äpfel
  • 12 Bananen
  • 12 Birnen
  • 3 Avocados
  • 1 Broccoli
  • 6 Paprika
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 10 Tomaten
  • 1 Ananas
  • 1 Watermelone
  • 1 Honeymelone
  • 300g Greenies wie z.B. Rucola, Spinat, Mangold, Feldsalat, ….
  • 200g Nüsse wie z.B. Cashewkerne, Pinienkerne, Paranüsse, …
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Kiste Wasser (Glasflasche, ohne Kohlensäure, ohne Fluorid)

und

  • Kurkuma (Pulver – zu finden im Gewürzregal)
  • Cayenne-Pfeffer (Pulver – zu finden im Gewürzregal)
  • Meersalz oder Himalaya-Salz (“normales” bzw. raffiniertes Salz verschwindet komplett aus der Küche)
  • 1 Flasche Bio-Leinöl
  • 1 Flasche veganes Balsamico

 

Wichtig:

Diese Liste sieht möglicherweise recht kostenintensiv aus. Aber keine Sorge: Die Nahrungsmittel auf dieser Liste wirst du nicht alle drei Tage einkaufen müssen. Für die ersten Tage nach der Umstellung ist es aber hilfreich, etwas mehr Zutaten parat zu haben, um den hungrigen Löwen im Bauch und den kleinen Mann im Ohr zufriedenzustellen.

Des Weiteren wirst du nach der Challenge neugierig sein, weitere roh-vegane Rezepte kennenzulernen, wie zum Beispiel einen roh-veganen Cheeseburger, eine roh-vegane Pizza oder roh-vegane Schokolade. Ja, sich roh-vegan zu ernähren, bedeutet keine Einschränkung, sondern ist der Zugang in eine völlig neue Welt mit drastisch erhöhter körperlicher sowie geistiger Leistungsfähigkeit.

Dazu aber erst NACH der Challenge. Während der Challenge liegt der Fokus auf Säfte, Smoothies und Salate. Einerseits, um dir deutlich zu machen, dass nährstoffarme, leere Masse an Nahrung zwar deinen Bauch füllt, aber letztlich keine Power gibt. Und andererseits, um zu verdeutlichen, wie du dich sowohl zu Hause als auch auf Reisen mit wenig Vorbereitung und ein bisschen Disziplin gesund ernähren kannst.

 

And now, the challenge starts – let’s go!

Stelle eine große Flasche Wasser (0,7 bis 1,0 Liter, Glasflasche, ohne Kohlensäure, ohne Fluorid) neben dein Bett. Bevor du schlafen gehst, trinke eine Hälfte der Wasserflasche (ca. 350 bis 500 mL). Jetzt kannst du schlafen.

Nach dem Aufwachen ist das Allererste, was du machst, die zweite Hälfte der Wasserflasche auszutrinken, um deinen Körper zu hydrieren. Durch Atem und Schweiß verliert dein Körper in der Nacht eine beachtliche Menge an Flüssigkeit. Fülle also diese verlorene Flüssigkeit wieder auf.

Danach kannst du ins Badezimmer gehen, dir eine Dusche genehmigen, Yoga-Übungen oder Krafttraining machen, joggen, dich um deinen Garten kümmern, was auch immer. Danach ist es an der Zeit für das Frühstück.

 

Das Frühstück

Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettelmann.

Kennst du diese Redewendung? Diese Redewendung ist völlig veraltet und mit dem heutigen Stand des Wissens komplett überholt. Es ist gesünder für deinen Körper, wenn du zuerst einmal etwas leistest und anschließend eine etwas größere Mahlzeit zu dir nimmst.

Du brauchst viel zum Frühstück, um voll leistungsfähig zu sein? Vielleicht glaubst du das in diesem Moment. Aber keine Sorge: Dies ist nur der kleine Mann in deinem Ohr. Du brauchst das ausgiebige Frühstück nicht. Train your mind.

 

Nun fülle folgende Zutaten in deinen Mixer:

  • 300 mL Wasser (Glasflasche, ohne Kohlensäure, ohne Fluorid)
  • 1 geschälte Zitrone
  • 1 kleines Stück Ingwer, etwa in der Größe deines Fingernagels
  • 1 Brise Salz
  • 1 Brise Cayenne-Pfeffer
  • 1 Brise Curcuma
  • 1 TL Leinöl

Starte den Mixer und mixe je nach Leistungsfähigkeit etwa eine Minute, bis von dem Ingwer keine oder nur kleine Stückchen zu erkennen sind. Jetzt ist dein Zitronen-Ingwer-Day-Booster fertig.

Wie oben bereits erwähnt, denkst du jetzt vielleicht, dass dieses Frühstück zu wenig für deinen Körper ist. Sei stark. Dies ist ein nährstoffreiches Frühstück, welches dir Power für den kompletten Tag gibt. Keine leere Masse, die nur deinen Bauch füllt. (Übrigens: Falls du eine Diät machen möchtest, reicht dieses Frühstück für den kompletten Tag.)

 

Das Mittagessen

Fülle folgende Zutaten in deinen Mixer:

  • etwa 300 mL Wasser
  • 2 Äpfel
  • 2 Bananen
  • 2 Birnen
  • einige Stücke der Honigmelone
  • eine ordentliche Portion der Greenies (s.o.)

Starte den Mixer und mixe je nach Leistungsfähigkeit etwa eine Minute, bis von den Zutaten keine oder nur kleine Stückchen zu erkennen sind und ein grüner, leicht dickflüssiger Saft entstanden ist. Jetzt ist dein Green-Smoothie fertig.

Der grüne Smoothie ist ein gesundes, nährstoffreiches sowie chlorophyllhaltiges Mittagessen und sehr einfach zu verdauen. Kein Verlust an Energie durch schwierige Verdauung. Kein Durchhängen in den Mittagsstunden. Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit den ganzen Tag.

Falls du etwas „Festes zwischen den Zähnen“ brauchst, kannst du den grünen Smoothie in einen Teller geben (ähnlich wie eine Suppe) und anschließend mit ganzen Apfelstücken oder Nüssen bestreuen.

Die nächste Mahlzeit ist das Abendessen. Solltest du zwischen dem Mittagessen und dem Abendessen einen Hunger verspüren, kann du einen Apfel, eine Banane oder einige Nüsse essen. Kaue dabei ausgiebig – dies erleichtert es dir, stark zu bleiben und die Challenge zu meistern.

 

Das Abendessen

Kein Mixer, versprochen. Beim Abendessen ist es an der Zeit, deine Zähne und deinen Kiefer, der bei den meisten Menschen über die Zeit schwächlich geworden ist, zu trainieren.

Bereite einen Teller für einen großen grünen Salat und einen weiteren Teller für Früchte vor.

 

Ein Beispiel für den Salat:

  • 100 Gramm Greenies,
    wie z.B. Rucola, Spinat, Mangold, etc. oder auch Wildkräuter
  • 2 Paprika
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Avocado
  • 1 Drittel des Broccolis
  • 3 Tomaten
  • 1 Brise Salz
  • 1 Brise Cayenne-Pfeffer
  • 1,5 EL Leinöl
  • 1,5 EL Balsamico

 

Und als Nachtisch zum Beispiel diesen Obstteller:

  • 1 Drittel Wassermelone
  • 1 Drittel Ananas
  • 1 Drittel der Wassermelone
  • 1 Banane
  • 1 Birne

Guten Appetit!

 

Zwischen Abendessen und Schlafenszeit sollten mindestens drei Stunden liegen, damit dein Körper das Abendessen anständig verdauen kann. Iss also nicht zu spät. Gehe nicht schlafen, bevor dein Verdauungssystem (von nun an dein bester Freund) fertig ist mit seiner Arbeit. Es wäre doch unfair, wenn du schläfst und dein bester Freund wäre noch bei der Arbeit, oder?

Ach, und nicht vergessen: Vor dem Schlafengehen noch die erste Hälfte der Flasche Wasser leeren. Erinnerst du dich? 😉

 

Und so geht die Challenge weiter

Tag 1 ist geschafft. Diese Challenge solltest du mindestens eine Woche, besser zwei Wochen durchziehen.

Es mag sein, dass du dich am nächsten Tag etwas träge fühlst, vielleicht Kopf- oder gar Bauchschmerzen hast.

Aber Achtung! Ziehe daraus keine falschen Schlüsse.

Diese Schmerzen sind keine Folge einer schlechten oder falschen Ernährung durch Obst und Gemüse. Ganz im Gegenteil: Durch die gesunde Ernährung mit organischen Lebensmitteln ist dein Körper nun in der Lage, einige der Giftstoffe, die du in den letzten Jahren durch die ungesunde Ernährung zu dir genommen hast, herauszuspülen. Sei stark, trinke genügend Wasser und vor allem: keine Medikamente! Nach spätestens drei bis vier Tagen klingen die starken Entgiftungserscheinungen automatisch ab.

 

Zum Schluss noch eine Anmerkung:

Jeden Tag den gleichen oder einen ähnlichen Salat zu essen, könnte langweilig sein. Das ist richtig. Aber für diese Challenge ist es okay. Der Fokus liegt wie weiter oben bereits erwähnt auf einer leicht umsetzbaren Umgewöhnung der Ernährung, im Speziellen mit Säften, Smoothies und Salaten.

Nach dieser Challenge fühlst du dich fitt im Umgang mit organischen Lebensmitteln und dann bist du in der Lage, dich in der Welt der roh-veganen Rezepte komplett auszutoben und jegliche Variationen auszuprobieren oder selbst zu erfinden.

Wie zum Beispiel einen Spitzwegerich-Rucola-Salat mit Tomaten und Kiwi. Sehr sehr lecker. Oder ein paar Dips wie zum Beispiel einen Mango-Avocado-Dip für den Broccoli. Es gibt unbegrenzte Möglichkeiten. Probier es aus.

9 Comments Die Vegane-Rohkost-Challenge – Bist du stark genug?

  1. Andrea 28. März 2016 at 0:18

    Okay, du hast mich so weit ! Ich mach’s :-))
    Und wehe, es geht mir anschließend nicht besser !
    Nein, war nur Spaß. Allerdings….. nein, eigentlich nicht nur Spaß, ich will mich auf jeden Fall besser, gesünder und fitter fühlen. Zur Zeit geht es mir gar nicht gut, bin dauernd müde und mir fehlt völlig der Elan. Und das ist eindeutig erst so, seit ich meine Ernährung so vernachlässige bzw. so viel Fertigzeugs esse und Ersatzprodukte. Seit 2,5 Jahren esse ich vegan. Das allein heißt aber ja nicht automatisch gesund. Ich sag mal, die ersten 1,5 Jahre war das schon sehr gesund, ausgewogen und abwechslungsreich. Es gab so viel zu entdecken und doch lag der Schwerpunkt bei Gemüse, Obst, Wildkräutern, Nüssen, zig verschiedenen Smoothies, …. und es ging mir echt gut damit.
    Jetzt aber esse ich viel mehr Ersatzprodukte (Soja und Co), wieder mehr Zucker und insgesamt mehr Getreide (Brot, Nudeln, Reis,…) Danach fühle ich mich immer satt und träge.
    Ich weiß ja, dass das nicht gerade das Richtige ist, aber bisher fehlte mir irgendwie die Motivation etwas zu ändern. Nun schaue ich dir seit Tagen auf youtube zu, wie du den camino de la costa gelaufen bist und wie fit du dabei warst, und das mit „nur“ Bananen, Äpfeln und Wasser in der Tasche. Das hat bei mir irgendwie etwas angestoßen. Dann hab ich mich hier durch deinen Blog gelesen und bin bei dieser Challenge gelandet.

    Tja, und nun ist morgen Ostermontag und ich kann nicht einkaufen gehen !!!!!!!!!!!! Wie blöd ist das denn :-)) Also gut, dann eben Dienstag nach der Arbeit. Liste ist geschrieben, und ich bin voller Optimismus.

    Ich werde berichten, wie es gelaufen ist.
    LG Andrea

    Reply
    1. Tobi 11. April 2016 at 22:45

      Hi Andrea,
      hmmm…das tut mir sehr Leid. Dieser Kommentar ging mir irgendwie unter. SOOOORRRRRYYYY!!! =)

      Ich erinnere mich aber, das wir über ein ähnliches Thema beim YouTube-Kanal gesprochen hatten. Und HAMMER…ich find’s richtig klasse, dass du die Challenge gestartet hast.

      Alles Weitere schreibe ich dir im nächsten Kommentar. 😉

      Reply
  2. Andrea 11. April 2016 at 21:51

    Tja, du schaust hier wohl nicht so regelmäßig rein, oder ? Egal. Ich hatte versprochen, dir zu berichten, wie es bei mir gelaufen ist und das tue ich nun auch. Ich habe jetzt 12 Tage die Rohkost-Challenge gemacht und es hat mir sehr gut getan.
    Das „Frühstück“ war schon sehr gewöhnungsbedürftig, irgendwann hab ich den Pfeffer weggelassen, das war dann besser. Meinen geliebten Kaffee hab ich natürlich trotzdem vermisst, aber das war ja klar. Ich habe schon öfter mal einen Monat ohne Kaffee gemacht und war deshalb vorbereitet auf die Kopfschmerzen. Da fragst du dich wahrscheinlich, warum ich dann immer wieder angefangen hab, Kaffee zu trinken. Na, er schmeckt mir eben – so ein feiner Kaffee, halb und halb mit Hafer- oder Sojamilch, lecker !
    Smoothies mag ich sowieso sehr gern, aber so jeden Tag, das werde ich nicht mehr machen. Eher so dreimal die Woche oder so, vor allem jetzt, wo man auch draußen wieder genug Grünzeug pflücken kann.
    Der abendliche Salat war immer gut und ich war froh, etwas zum Beißen zu haben 🙂 Ich hab da aber ab und zu das Rezept abgewandelt (Tomaten schmecken jetzt einfach noch nach nichts)

    Insgesamt ziehe ich ein sehr positives Fazit. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich vor Energie nur so sprühe, aber ich bin munterer und fühle mich weniger belastet nach dem Essen.
    Inzwischen hab ich einige meiner „Fertigprodukte“ verschenkt und hab mir fest vorgenommen, wieder mehr frisch zu kochen, aber auch mehr Rohkost zu genießen.

    Danke also noch einmal für diesen Impuls !!
    Viele liebe Grüße,
    Andrea

    Reply
    1. Tobi 11. April 2016 at 22:46

      Heyho,
      sorry nochmal, dass mir dein erster Kommentar irgendwie verloren ging. Da lobe ich mich selbst so oft, dass ich spätestens nach drei Tagen auf alle Kommentare antworten kann und dann verpasse ich deine Challenge um geschlagene 12 Tage…. Das tut mir sehr Leid.

      Nur aber zu deiner Challenge:
      Zuerst einmal – wie gesagt – richtig klasse, dass du die Challenge gestartet hast. Schon allein das verdient ein dickes Kompliment!

      Im Weiteren würde ich gerne auf deine angesprochenen Punkte eingehen.

      Ich habe das „Frühstück“ mit dem Lemon-Ginger-Day-Booster auch privat schon vielen Freunden gezeigt. Jedem von ihnen geht es am Anfang nahezu identisch. Mir ging es am Anfang ebenso. Erster Schluck, super sauer, lustiger Gesichtsausdruck….da ziehen sich erstmal alle Fußnägel hoch. 😉 Nach ein paar Tagen gewöhnt man sich aber in der Regel an den Geschmack und mittlerweile liebe ich ihn. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier.

      Kaffee…naja…ich persönlich kann ihn nicht gutheißen. Eine gesunde Ernährung hat zwar in gewisser Weise auch etwas mit Disziplin zu tun, aber sie soll ja nicht einschränken oder gar unglücklich machen. So hat jeder seine eigenen kleinen Sünden bzw. seine eigenen Laster. Es sollte nur nicht Überhand nehmen.

      Smoothies und Salate … wie schon im Artikel geschrieben, ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mal mit Tomaten, mal ohne Tomaten. Mal mit süßen Früchten im Salat, mal ohne. Auch die Smoothies lassen sich variieren: es gibt neben grünen Smoothies genauso gelbe, braune und rote Smoothies. Da kann man wirklich eine Menge ausprobieren und so für Abwechslung sorgen. Wie so oft im Leben gilt auch hier: nach der Challenge ist vor der Challenge. Dementsprechend kann man sich zum Beispiel jetzt an ganz neue Rezepte heranwagen und noch viel tiefer in die Welt der Smoothies und Salate – oder kurz: in die Welt der veganen Rohkost – eintauchen. Ernährung kann auch Spaß machen.

      So gibt es zum Beispiel Rezepte, um eine vegan-rohköstliche Milch herzustellen. Auch vegan-rohköstliche Pizzen und Hamburger kann man sich zaubern. Das ist echt der Wahnsinn.

      Zu guter Letzt ist dein Fazit ja trotzdem positiv ausgefallen. Das freut mich sehr! Und wenn du dich deutlich munterer und weniger träge fühlst, freut es mich genauso. Definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. 😉

      Liebe Grüße,
      Tobi

      Reply
  3. Andrea 11. April 2016 at 23:11

    Sag mal, hast du heute Nacht kein Bett gefunden und verbringst deshalb die nächtlichen Stunden mit Schreiben ???? Nicht, dass ich mich nicht freue, mit dir hier zu „plaudern“, aber in Malaysia ist doch bald schon wieder Zeit zum Aufstehen, oder ?

    Kein Problem übrigens, dass du hier meinen Kommentar nicht gleich entdeckt hast, kann ja mal passieren. Ich finds eh schon klasse, dass du so regelmäßig antwortest auf all die vielen Kommentare bei youtube.

    Die Welt der Rohkost ist wirklich vielfältig, das weiß ich. Ich hab auch vorher schon öfter mal was ausprobiert, manches war super lecker.
    Mandel-, Nuss- oder Hanfmilch mach ich mir regelmäßig selber, schmeckt himmlisch. Schon mal probiert ?

    Jetzt auf Reisen ist das mit der Rohkost schwieriger für dich, oder ? Ich meine, Obst und Gemüse sind ja kein Problem, findet man überall, aber wenn du auch einheimisches Essen isst, dann musst du doch auch von deinem eigentlichen „Ernährungsplan“ abweichen. Ich sag nur fettige gebratene Nudeln (wie im Video). Kommst du damit gut klar ? Merkst du anschließend, dass es nicht so das Wahre war für deinen Körper ?

    So, auch wenn du dir die Nacht um die Ohren schlägst …. ich muss jetzt ins Bett ! ICH hab nämlich noch einen Vollzeitjob, zu dem ich mich (noch) tagtäglich hinquäle. Umso schöner, die kleinen Auszeiten, die ich habe, wenn ich mir deine Videos anschaue. Mach bitte weiter so, ich finde deine Art, das Leben zu sehen und zu genießen sehr inspirierend (ich weiß, das hab ich schon mal gesagt)
    Viele liebe Grüße,
    Andrea

    Reply
  4. Andrea 12. April 2016 at 6:26

    Moin Tobi,
    das war ja Quatsch, was ich gestern geschrieben hab. Du bist ja gar nicht mehr in Malaysia. Hab irgendwie ganz vergessen, dass die Videos zeitversetzt kommen 🙂 Das letzte war von Anfang Februar, also warst du dort vor über 2 Monaten und bist wohl längst wieder in der Heimat oder woanders unterwegs ?
    Wünsche dir einen schönen Tag

    Reply
    1. Tobi 13. April 2016 at 0:06

      Hi Andrea,
      jepp, richtig, ich bin schon wieder eine Weile Zuhause in Deutschland. Anfang März endete meine Reise in Malaysia. Nun schneide ich nach und nach die einzelnen Tage, um sie auch mit anderen Menschen zu teilen und (hoffentlich) weiterhin zu inspirieren.

      Im Moment bin ich außerdem eher im Gemüsegarten beschäftigt. Weitere Touren und Reisen stehen momentan nicht an. Kommt aber alles wieder. 😉

      Zu deinem anderen Kommentar:
      Ja, ich habe verschiedene Milchsorten ausprobiert. Hanfmilch mache ich mir regelmäßig in meinem Mixer. Super lecker! Mandelmilch kann ich aber genauso empfehlen.

      Leider ist es aber ebenfalls wahr, dass es mir auf Reisen deutlich schwerer fällt, mich durchgehend zu 100% gesund zu ernähren. Zumindest bei der Art, wie ich das Reisen bevorzuge. Wenn man spät abends irgendwo ankommt und nicht weiß, wo man schlafen wird, muss leider auch mal das fettige Nudelgericht ausreichen. Aber das ist in Ordnung. Bewusst machen – darum geht’s. Anschließend gibt es dann wieder das Gesunde.

      Und tatsächlich meldet mir mein Körper deutliche Signale, wenn ich zu oft ungesund esse. Wenn man nur an wenigen Tagen umsteigt, dann ist es okay. Wenn die Phase des ungesunden Essens aber zu lange anhält, dann geht Vieles an Fitness und Kraftreserven verloren. Da verliert man schon ordentlich an Leistungsfähigket. „Normalesser“ mit Fertiggerichten, Fastffood und Co. kennen diesen Zustand leider nicht, daher schwer vorstellbar. Das merke ich immer wieder, wenn ich mich mit anderen Outdoor-Liebhabern und Marathonläufern unterhalte. Ernährung ist ein riesiges und superwichtiges Thema. Absolut nicht zu unterschätzen.

      Zum Thema Ernährung wird auch noch Einiges kommen. Aber immer Schritt für Schritt. 😉

      Dir alles Gute,
      Tobi

      Reply
  5. Philipp 20. Februar 2017 at 21:40

    Hey Tobi, ich hab nen paarFragen zu dem Thema.
    Wann hast du angefangen mit Roh-Veganer ernährung ? Und hast du am Anfang iwo „Rezeptideen“ hergeholt ?
    LG Philipp

    Reply
    1. TobiAdmin 28. Februar 2017 at 9:03

      Hi Philipp,
      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Angefangen mit roh-veganer Ernährung bin ich Anfang 2015. Spezielle Rezeptideen hatte ich nicht. Wenn du dich an die „Zutaten“ der Challenge hältst, hast du aber definitiv einen tollen Einstieg. Und dabei wirst du selbst genügend Ideen haben, um neue Varianten zu kreieren. 😉

      Liebe Grüße,
      Tobi

      Reply

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